Absence makes the heart grow fonder. True?

Today I had a long conversation with my best friend. The topic: What’s the best way to behave with a guy in a not-so-settled situation? You like each other, but somehow nothing goes ahead and you get impatient. The tip: Don’t report so much. Then you become more interesting. 

In the first moment perhaps a skilful way to make the man of desire more attentive to yourself again and to shake him awake. But after a short thought, this possibility seemed strange to me. And quite hypocritical. Because don’t I actually want to be interesting to someone just like I am? The goal is to find someone who likes you the way you are. And not only your disguised personality. I am also of the opinion that this simple trick can work wonders for our male species, but I am not sure whether I feel like playing these games. 

But the longer I think about it, the more I tend towards a clear no. Well, if it’s a little flirting with the topping of occasional evening meetings, a little playing can make the whole thing even hotter. I wouldn’t respond directly to some messages in such a situation to make him a little more alert. But if it’s a person I’ve grown really fond of over time, I don’t like games at all. I find absolute honesty much more meaningful. You have a crush, but you think “A little too early to say that”? Excuse the expression, but fuck it! And also apologize for this sucked-out phrase, but we all live only once and shouldn’t waste any time. Because the time in which we wait for the right moment for a conversation or an explanation could be used much better by already knowing the other person’s answer. He likes you too? Terrific. He doesn’t like you? Then at least now you know where you are. He does not know what he wants? Well. People who don’t know what they want probably fill their own blog post. 

In my case I have decided against the “If you wanna be good, don’t do it often”. Because in the end it is nothing more than delaying a solution. But I want to be worth enough to tackle my problems the moment they burden me. I want to know where I am with him? Then I ask him. Honesty is the best way to move you forward, that is clearly my opinion. 

And if it doesn’t work, at least I know I’ve stayed completely with myself.


Heute hatte ich ein langes Gespräch mit meinem besten Freund. Das Thema: Wie verhalte ich mich am besten in einer nicht so ganz geklärten Situation mit einem Typen. Man mag sich, doch irgendwie geht nichts voran und man wird ungeduldig. Der Tipp: Meld dich halt weniger. Dann wirst du direkt interessanter. 

Im ersten Moment vielleicht eine geschickte Art, den Mann der Begierde wieder etwas aufmerksamer auf sich zu machen und wach zu rütteln. Aber nach kurzem Überlegen, erschien mir diese Möglichkeit merkwürdig. Und ziemlich heuchlerisch. Denn will ich nicht eigentlich so interessant sein, wie ich bin? Das Ziel ist doch, jemanden zu finden, der dich mag, wie du bist. Und nicht nur deine verstellte Persönlichkeit. Ich bin zwar auch der Meinung, dass dieser einfache Trick bei unserer männlichen Gattung wahre Wunder bewirken kann, doch bin ich mir nicht sicher, ob ich Lust auf diese Spielchen habe. 

Je länger ich jedoch darüber nachdenke, umso mehr tendiere ich zu einem klaren Nein. Gut, handelt es sich um einen kleinen Flirt mit dem Topping gelegentlicher abendlicher Treffen, kann ein bisschen Spielen das Ganze noch heißer machen. Auch ich würde in solch einer Situation auf manche Nachrichten nicht direkt antworten, um ihn etwas wachsamer zu machen. Doch handelt es sich um einen Menschen, der mir mit der Zeit wirklich ans Herz gewachsen ist, halte ich wenig von Spielen. Viel sinnvoller finde ich dann absolute Ehrlichkeit. Du bist verknallt, denkst dir aber „Etwas zu früh, das zu äußern.“? Entschuldige den Ausdruck, aber scheiß drauf! Und ebenfalls entschuldige für diese ausgelutschte Floskel, doch wir leben alle nur einmal und sollten keine Zeit verschwenden. Denn die Zeit, in der wir auf den richtigen Moment für ein Gespräch oder eine Erklärung warten, könnten wir viel besser noch damit nutzen, die Antwort des anderen schon zu kennen. Er mag dich auch? Grandios. Er mag dich nicht? Dann weißt du nun wenigstens, woran du bist. Er weiß nicht, was er will? Naja. Menschen, die nicht wissen, was sie wollen füllen wohl einen eigenen Blogpost. 

In meinem Fall habe ich mich gegen das „Willst du gelten, mach dich selten“ entschieden. Denn im Endeffekt ist es nicht mehr als ein Herauszögern einer Lösung. Doch ich möchte mir genug wert sein, meine Probleme in dem Moment anzugehen, in dem sie mich belasten. Ich möchte wissen, woran ich bei ihm bin? Dann frag ich ihn. Ehrlichkeit bringt einen am besten voran, das ist ganz klar meine Meinung. 

Und wenn es nichts bringt, weiß ich wenigstens, dass ich mir selbst die ganze Zeit über treu geblieben bin.

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